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Der Blog von Dirk Hohnsträter



Guter Standard: Hachez Vollmilch mit 39% Kakaoanteil

Vor Jahren, als kleine, handwerklich arbeitende Schokoladenmanufakturen neue Geschmacksmaßstäbe zu setzen begannen, lud ein Kakaopionier zu einer privaten Verkostung, an der auch der Verfasser dieser Zeilen teilnahm. Vom Wert hochpreisiger, von Hand gefertigter Produkte kann man sich leicht überzeugen. Was aber taugen die altbekannten, zumeist industriell gefertigten und weit verbreiteten Marken? Fünfzig Euro war dem Händler die Erkundung im kleinen Kreis wert, zu deren Zweck das damalige Standardrepertoire des Berliner KaDeWe eingekauft wurde. Das Ergebnis der – selbstverständlich höchst subjektiven – Degustation war niederschmetternd. Bitteres Sägemehl verbreitete sich allzu oft im Mundraum der enttäuschten Teilnehmer. Am Ende des Abends gab es aber auch einen eindeutigen Testsieger: Hachez.

Hachez Schokolade

Die Tafeln der Bremer Traditionsfirma fielen durch einen Schmelz auf, den nur langes Conchieren erzeugen kann. Knackiger Bruch, feiner Duft und intensives Aroma überzeugten die Runde. Nach eigenen Angaben verwendet das Unternehmen nur edle Bohnen und echte Vanille. Natürlich gibt es billigere Schokoladen als die inzwischen für zwei Euro angebotene Hachez-Edel-Vollmilch-Tafel mit 39% Kakaoanteil. In ihrer Preisklasse dürfte sie jedoch nach wie vor außer Konkurrenz stehen.

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