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Der Blog von Dirk Hohnsträter



Gelungene Ladenarchitektur: Maison Kitsuné Daikanyama

Vor wenigen Tagen eröffnete das französisch-japanische Musik- und Modelabel Maison Kitsuné in Tokios Daikanyama-Viertel einen neuen Laden, dessen Architektur mir so gut gefällt, dass ich eine Bildstrecke davon präsentiere.

Maison Kitsuné Daikanyama

Vielleicht gibt es derzeit keine Marke, deren Ladenarchitektur eine solche Geschmackssicherheit offenbart wie diejenige des 2002 vom DJ Gildas Loaëc und dem Architekten Masaya Kuroki gegründeten Labels, dessen erstes Geschäft sich nach wie vor unweit des Palais Royal im ersten Pariser Bezirk befindet.

Maison Kitsuné Daikanyama

Kitsuné gelingt ein mühelos anmutender Mix aus traditioneller Handwerksfertigung, dem stilistischen Vokabular der 1950er und 60er Jahre sowie zeitgemäßen Elementen. Der neu eröffnete, 140 Quadratmeter große Laden zitiert die modernistische Ästhetik des unterdessen trotz internationaler Proteste abgerissenen Hauptgebäudes des Tokioter Hotels Okura. Das von lokalen Handwerkern aus Materialien wie Stein, Holz, Papier und Bambus gefertigte Gebäude verbindet Elemente des Minimalismus mit natürlichen Texturen und schafft dadurch eine ebenso warme wie großzügige Atmosphäre.

Maison Kitsuné Daikanyama

Maison Kitsuné Daikanyama

Fotos: © Maison Kitsuné