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Der Blog von Dirk Hohnsträter



Kleine Kaffeeröstereien (3): Phoenix Coffee, Dresden

Während viele Kleinröstereien vor allem auf Geschmack und sozialökologische Korrektheit setzen, gehen die Dresdener Phoenix Coffee Roasters einen Schritt weiter. Sie geben detailliert Auskunft über Herkunft, Verarbeitung und Preisgestaltung.

Der 2006 gegründeten Kaffeerösterei Phoenix Coffee in der Bautzner Straße 75 liegt ein Qualitätskonzept zugrunde, das faire Preise, transparente Herkunft und im Trommelröstverfahren sorgfältig herausgearbeitete Aromaprofile vereint. Dabei gehen die Dresdner nach eigener Aussage sowohl hinsichtlich der Zusammenarbeit mit den Farmern als auch bei deren Entlohnung über die übliche Fair Trade Praxis hinaus. Damit die Kunden diese Praxis nachvollziehen können, informiert ein Beipackzettelzettel unter anderem über Varietät und Ernte, Produzent und Direkthändler, Einkaufspreis und Produktionskosten.

Phoenix Coffee

Wer das intensive Blaubeeraroma äthiopischer Yirgacheffe-Kaffees mag, wird den Blue Phoenix 22 (250g kosten 9,80 Euro) schätzen. Der Red Phoenix 21 aus Brasilien (9 Euro) verbindet nussig-schokoladige Noten mit einem cremigen Mundgefühl. Das Sortiment ist saisonal ausgerichtet und bietet mit jeder Ernte Gelegenheit, neue Nuancen zu entdecken.

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